History of radio tubes
- 08 Mar 2026
- Радиоэлектроника
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Geschichte der Radioröhren
Trioden existieren schon seit 100 Jahren, sie repräsentieren die erste und ursprünglichste Form der Verstärkerröhre. Trotz ihrer Altertümlichkeit werden sie von Audiophilen auf der ganzen Welt mehr denn je gebebt.
Eine Röhre besitzt einen luftleeren Glaskolben, in dem sich Elektronen frei bewegen können. Darin agieren drei funktionale Elemente. Eine Kathode wird so weit beheizt, dass an ihrer Oberfläche Elektronen austreten können. Diese werden von einem positiv vorgeladenen Blech, der Anode, abgesaugt. Taugt solch eine „Dioden"-Anordnung bereits zum Gleichrichten, brauchen wir für unsere verstärkende Triode noch ein Steuergitter, das den Elektronenverkehr von der Kathode zur Anode beeinflussen kann. Ausgehend von einer negativen Vorspannung (Bias), vermag das Gitter den Ladungsflug zu bremsen oder - ganz negativ - sogar zu stoppen. Wenn es zur positiven Seite wechselt, setzt ein umso eifrigeres Treiben ein. Das Gitter lädt die gegengepolten Elektronen in seine Nähe und - mangels Auffangfläche - zur Weiterreise Richtung Anode ein.
In den 1920ern erlebte die Röhre eine stürmische Entwicklung. So wurde etwa die Kathode in Heizfaden und Emissionsröhrchen aufgetrennt. Um die Steilheit zu erhöhen, kamen bei volkstümlichen Tetroden ein Schirm- und bei Pentoden auch noch ein Bremsgitter dazu. Unter den später ganz für HiFi-Zwecke herausgeputzten Vertretern letzterer Sorte finden sich die EL34 und die KT88.
Die „Super-Triode" AA62B wird exklusiv von Ayon Audio eingesetzt
Anderer Aufbau: Pentode KT88 (links) und Triode 6C33 (rechts)
Schlief die Röhren-Entwicklung in den 1960ern wegen des Transistor-Booms langsam ein, regt sich mittlerweile wieder neues Leben. So hat die KT88 von Tung- Sol mit der KT120 eine wattkräftigere Schwester bekommen. In Deutschland lieferte die mecklenburgische Firma Elrog in diesem Sommer eine nagelneue, deutlich verbesserte Version der Leistungstriode 845 aus. Warum immer noch Triode? Ganz einfach - ob alt, ob jung, Trioden besitzen immer noch die einfachste Röhrenarchitektur, die geringste Anzahl an Ecken und Kanten. Damit liefern sie die allerschönsten Kennlinien. Und damit gehen die geringsten Verzerrungen sowie ganz einfach der beste Klang einher.
Frühgeschichte: Die ersten Verstärkerröhren waren Trioden, die Pentoden folgten. Erst mit den Hochleistungsröhren waren HiFi-taugliche Leistungen möglich - „Musik wie noch nie" benennt diese Grafik von 1939 die Entwicklung
Autor: Johannes Maier
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