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Seit 1961 – Tonprofis

KEF ist ein Hersteller von Akustiksystemen

Kaum eine HiFi-Company kann auf eine so lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken wie KEF. Lange waren die Lautsprecher strikt nach technischen Aspekten gestaltet. In jüngster Zeit kamen aber die Disziplinen „Harmonische Formen" und „Ästhetik" hinzu: mit teils spektakulären Ergebnissen...

Das moderne Produktionsgebäude in Hongkong - HiFi-Company KEF, England
Das moderne Produktionsgebäude in Hongkong. Forschung und Entwicklung sind nach wie vor in England ansässig

Die Herkunft trägt man immer noch stolz im Namen: Die Kent Engineering & Foundry wurde 1961 in der gleichnamigen englischen Grafschaft gegründet, doch der Kurzname KEF hat sich allenthalben durchgesetzt. Der Gründer Raymond Cooke hatte zuvor bei der britischen BBC sowie als Techniker für die Royal Navy gearbeitet und war bereits fünf Jahre Entwicklungsleiter bei Wharfedale. Seine frühen Forschungen galten vor allem dem Materialverhalten bei Lautsprechern, aber auch der Chassis-Konstruktion und der Entwicklung von computergestützten Messund Testverfahren für Boxen.

Für den BBC- Monitor LS 3/5a lieferte KEF die Chassis und fertigte auch ganze Boxen
Für den BBC- Monitor LS 3/5a lieferte KEF die Chassis und fertigte auch ganze Boxen
Die erste 105-das 1977er Referenzmodell, noch ohne UniQ. Man erkennt die schlanke Form um Mittel und Hochtöner

In den 1960er und 1970er Jahren war KEF sowohl als Hersteller von fertigen Boxen wie auch von Bausätzen und OEM- Chassis bekannt. In die frühe Hi-Fi Geschichte eingegangen sind die Chassis-Entwicklungen für den legendären BBC-Monitor LS 3/5. Das Modell war ursprünglich als Simulationsschallquelle für verkleinerte Räume geplant, erwies sich aber als akustisch derart überlegen, dass Radiostationen auf der ganzen Welt den 3/5 als Nahfeldmonitor einsetzten. Zahlreiche Firmen durften ihn, mit den Chassis von KEF, in Lizenz bauen, einige Jahre später entdeckten auch die ersten High-Ender die klanglichen Meriten dieses puristischen Konzepts.

KEF-Gründer Raymond Cooke wurde 1979 von der Queen mit dem Order of the British Empire ausgezeichnet
KEF-Gründer Raymond Cooke wurde 1979 von der Queen mit dem "Order of the British Empire" ausgezeichnet. Er verstarb 1995

KEF versuchte derweil in den 1970ern, das eigene Know-how auch für kompromisslose, größere Speaker zu nutzen: Mit der 104 und der 105 startete die Tradition der „Reference"-Serie. Noch waren Mittel- und Hochtöner getrennt, in eigenen, möglichst kleinen Gehäusen untergebracht. 1988 wurde dann in Kent das bis heute imageprägende UniQ-Chassis - die koaxiale Verbindung aus Mittel- und Hochtöner - erfunden. Erst die modernen Neodym-Magnete ermöglichten Hochtöner, die so klein waren, dass sie in der Mitte des Mittel- oder Tieftöners platziert werden konnten.

Fortan wurden auch alle Reference-Modelle mit dem neuen Chassis ausgestattet, das im Laufe der Jahre weitere dramatische Verbesserungen erfuhr- die Platzierung des Hochtöners erwies sich als technisch äußerst anspruchsvoll. Hier gingen die Grundlagenforschungen von Ray Cooke eine unerwartet fruchtbare Symbiose mit modernen computergestützten Mess- und Simulationsmöglichkeiten ein.

Die besten Akustiksysteme des britischen Unternehmens KEF
Mitte: In der Reference 105/3 kam neben UniQ eine spezielle Basstechnik, die Coupled Cavity, zum Einsatz
Links: Die Maidstone 109 war 1999 der erste Über-Reference- Speaker, noch mit wuchtigem Design
Rechts: Die Muon wurde 2007 aus Aluminium geformt - mit über 100 000 Euro die bis dato teuerste KEF

Mitte der 1990er verstarb Cooke, und der in Hongkong ansässige Gold-Peak-Konzern übernahm KEF, ohne allerdings an der in England beheimateten Entwicklungsabteilung und Philosophie etwas zu ändern. Der stärkste Beweis dafür war 1999 die nach der Heimatstadt von KEF benannte Maidstone: ein Super-Lautsprecher noch oberhalb der üblichen Reference-Modelle, der zeigen sollte, was technisch und klanglich machbar ist. Design war dabei Nebensache, und so geriet der Auftritt der auch 109 genannten Box ziemlich wuchtig. Das größte KEF-Projekt bis dato, eine Superboxjenseits aller Vorstellungskraft, startete 2006 unter dem Arbeitstitel „Austin" und mündete 2007 in die organisch aus Aluminium geformte Muon. Der Versuch einer schmalen Schallwand um den UniQ herum führte zur taillierten Form. Der nächste konsequente Schritt war eine komplett schmale Box: die Blade. Auch sie war zunächst ein kompromissloses Versuchsprojekt - und ist nun Realität.

Autor: Malte Ruhnke

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